Blumen & Pflanzen aus eigener Produktion  - seit 1903

Geschichte

1903 gründete Gärtnermeister Gustav Eismann in der Langenberger Waldgasse eine Gärtnerei. Es wurde vorwiegend Gemüse, aber auch Erdbeeren und verschiedene Zierpflanzen angebaut. Die Jungpflanzen wurden in Frühbeetkästen herangezogen, auf den Feldern ausgepflanzt und geerntet. Das frische Gemüse und alle anderen Produkte wurden in der Gärtnerei angeboten oder mit dem Hand-bzw. Pferdewagen auf den Geraer Wochenmarkt gefahren und verkauft. Nach mehreren Überschwemmungen des Schoßbaches beschloss Gustav Eismann die Gärtnerei zu verlegen.

1929 baute er am jetzigen Standort in der Eisenberger Straße 59 die Gärtnerei neu auf. Der 18-jährige Sohn Georg half mit. Neben Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen wurden auch Blumen und Kranzbinderei angeboten. Es gab noch vorwiegend Frühbeetkästen und kleine Gewächshäuser. Gegossen wurde mit der Gießkanne.

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1953 50-jähriges Jubiläum

1955  übernahm Georg Eismann, der inzwischen auch Gärtnermeister war, die Gärtnerei. Er war um eine ständige Erneuerung und Erweiterung der Anbaufläche unter Glas bemüht. Es entstanden größere Gewächshäuser und es gab neue Technik. Verkauft wurde in der Gärtnerei und auf dem Markt

1960 Auch seine beiden Kinder Helga und Klaus arbeiteten im Gartenbaubetrieb mit. Die nachfolgenden Jahre in der DDR waren von Schwierigkeiten geprägt. Es sollte Masse produziert werden, aber die Rohstoffe wie Erde und Töpfe waren rar. Neben dem Eigenverkauf in der Gärtnerei wurden auch große Teile der Gemüse-und Zierpflanzenproduktion an mehrere Blumengeschäfte und Markthändler geliefert.

1980  führte der Sohn und Gärtnermeister Klaus Eismann die Gärtnerei, seine Schwester Helga fertigte die floristischen Arbeiten an.

1990 veränderte sich mit der Wende die Absatzsituation grundlegend. Es machte sich erforderlich, die gesamte Produktion selbst zu vermarkten. Dazu musste schnell umgedacht und gehandelt werden. Es wurde zunächst eine Verkaufsstelle in der Gärtnerei und ein Verkaufsstand am Geraer Hauptbahnhof eingerichtet. In der Gärtnerei wurde in neue Technik, neue Heizung und Umrüstung der Gewächshäuser investiert.

1995 war der plötzliche Tod von Klaus Eismann ein schwerer Schlag.
Die Ehefrau Erika Eismann und die Töchter Konstanze –Gärtnermeisterin- und Silke –Floristmeisterin- führten den Gartenbaubetrieb weiter. Seine Schwester Helga Eismann stand in allen Situationen mit ihrer langjährigen gärtnerischen  Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite.
Im selben Jahr entstand das Floristikfachgeschäft an der Gärtnerei in der Eisenberger Straße. Außerdem wurden zwei Gewächshäuser auf neue Technik umgerüstet.

1996  eröffnete das Floristikfachgeschäft am Geraer Hauptbahnhof.

1998-2009  erfolgten weitere Investitionen in Technik und Umrüstung. Das Verkaufsgewächshaus und Freiflächen zum Verkauf entstanden.

2003 100-jähriges Jubiläum

2011 scheidet Erika Eismann aus Altersgründen aus dem Betrieb aus. Die GbR wird von Silke und Konstanze Eismann weitergeführt.

2013 110-jähriges Jubiläum und Hochwasser

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bis 2019 Es wurden weitere Investitionen in Technik und im Verkaufsbereich getätigt. Die fünfte Generation steht schon bereit, um in die Fußstapfen der Vorgänger zu treten. 




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